Passive Kühlbox im Test: Die QOOL Box M

Wer bei seinem Mini-Camper oder Wohnmobil kühle Getränke und Speisen für mehrere Tage nicht verzichten will, aber auf eine zusätzliche Stromversorgung in Form einer zweiten Batterie oder eines großen Powerpacks verzichten will, wird mit einer passiven Kühlbox fündig. Die QOOL Box aus deutscher Produktion bietet eine besonders gute Isolierung und hält die Temperatur mehrere Tage. Wir haben die Box in den letzten Monaten für euch getestet.

Passive Kühlboxen wie z.B. die klassischen Kühlboxen aus dem Baumarkt oder dem Campingbedarf isolieren mit einer dick isolierten Hülle gegen Hitze oder Kälte. Die Kälte beziehen sie aus speziellen Kühlakkus, Eiswürfeln (aus dem Supermarkt oder von der Tankstelle) oder gefroren eingelagerten Wasserflaschen, etc.

Ein besonders effizientes System bieten die Qool Kühlboxen aus deutscher Produktion. Sie sind besonders dick isoliert und halten mit speziellen Kühlelementen die Temperatur bis zu 10 Tage konstant. Die Temperaturbereiche werden durch die Wahl der Kühlelementen festgelegt, z.B. Standard Cool (2°C bis +2°C für sensibles Kühlgut wie frischen Fisch und Fleisch) oder Controlled Fresh (+2°C bis +8°C für Getränke und verderbliche Lebensmittel aus dem Kühlschrank).

Die Boxen gibt es in zwei verschiedenen Größen: L (für ca. 4 Personen, Innenmaße L x B x H: 525 x 525 x 410 mm; Außenmaße L x B x H: 52.5 x 41 x 52.5 cm) und M (für ca. 2 Personen, Innenmaße L x B x H: 380 x 380 x 300 mm, Außenmaße L x B x H: 37.5 x 52.5 cm x 41).

Wir haben die kleine Box in den letzten Monaten mehrmals mit auf Tour gehabt, z.B. mit im Bayerischen Wald und beim Radeln im Fränkischen Seenland. Hauptsächlich um Milch und Butter für’s Frühstück, Fleisch zum Grillen und natürlich die Getränke kühl zu halten. Die kleine Box bietet bestückt mit den doch relativ großen Kühlelementen ausreichend Platz den Wochenendausflug für 2-3 Personen (oder der Familie mit kleineren Kindern). Die Butter ist dabei auch nach drei Tagen noch hart gekühlt und auch die Milch und Getränke bleiben schön frisch.

Die doch relativ große Box ist stark isoliert, die Kühlelemente brauchen auch ihren Platz. Somit ist der Innenraum schon begrenzt, allerdings auch nicht schlimmer als bei den elektrischen Kompressor- oder Thermoboxen, deren Elektrik ja auch Platz benötigt.

Mit 37,5 x 41cm passt die Box auch sehr gut anstatt unserer IKEA Simla-Boxen in unsere Campingbox. In eine Standard-Biberbox passt die Box aufgrund ihrer Höhe allerdings nicht. Während der Fahrt findet die Box in unserem Peugeot Rifter Hochdachkombi allerdings auch nicht in der Campingbox ihren Platz, sondern in der Mitte zwischen unseren Kindern.

Am Campingplatz angekommen, kann die Box direkt als Sitzplatz genutzt werden. Vom Hersteller gibt’s sogar ein passendes Sitzkissen.

Tagsüber fühlt sich die Box im Schatten unter einem Baum oder auch unter dem Campingtisch wohl. Bei uns steht die Box dann zumeist auf dem Beifahrersitz.

Fazit

Für uns gehört die Qool Box zur Standard-Ausrüstung beim Wochenende mit dem Mini-Camper. Wir möchten Sie nicht missen. Sie bietet uns die Möglichkeit, auch mehrere Tage autark ohne Landstrom und ohne zusätzliche Batterie oder Powerpack im Minicamper zu stehen. Und im Gegensatz zu früher mit unserer bisherigen elektrischen Kühlbox können wir jetzt auch das Überbrückungskabel zu Hause lassen.

Plus:

  • Kühlt ohne Strom
  • Keine Geräuschentwicklung
  • Hält mehrere Tage die Temperatur (ca. 4-6 Tage bei der kleinen Box)
  • Als Sitz benutzbar
  • Tragegriffe für den Transport

Minus:

  • Kühlelemente müssen ca. 16 Stunden vorgekühlt werden
  • Platzbedarf
  • Relativ hoher Preis

Erhältlich bei…

Die Boxen sind direkt beim Hersteller unter www.qool-products.com erhältlich.

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