Der Minicamper und die täglichen Bedürfnisse: Das Klo-Dilemma

Ein Mini-Camper ist kein vollwertiges Wohnmobil und bietet zumeist auch nicht denn Platz und Komfort eines solchen. Im Hochdachkombi wirst du nur in sehr langen Modellen den Platz für ein WC finden. Wir stellen dir die verschiedenen Möglichkeiten vor. Nach abnehmendem Komfort sortiert 😉

Foto von Hafidz Alifuddin von Pexels
Foto von Hafidz Alifuddin von Pexels

Sanitäre Einrichtungen auf dem Campingplatz

Nachdem die Camping-Nacht zumeist am Campingplatz oder Wohnmobilstellplatz verbracht wird, nutzt man natürlich dessen sanitäre Einrichtung. Ein sauberes Klo, eine warme Dusche, das Restaurant am Campingplatz. Dafür ist man auch gerne bereit ein paar Euro zu zahlen.

Alternativen zum Campingplatz sind auch Systeme wie Landvergnügen, bei denen man z.B. auf Bauernhöfen, Weingütern, etc. mit dem Minicamper die Nacht verbringen kann. Hier steht normalerweise ebenfalls eine Toilette zur Verfügung.

Öffentliche WCs

Solltest du außerhalb von Campingplätzen die Nacht verbringen, kann man öffentliche WCs (an Parkplätzen, Rastplätzen, Bahnhöfen, Badeseen, Seilbahnstationen, Restaurants, etc.) nutzen. Viele davon können unentgeltlich genutzt werden. Nutzt ihr die öffentlichen Toiletten eines Restaurants oder Gasthofs, ist es nur fair, dort auch einzukehren!

Meist hilft es schon bei der Suche nach einem Stellplatz für die Nacht auf die Umgebung und mögliche Toilettenmöglichkeiten zu achten. Gerade bei öffentlichen Wohnmobilstellplätzen sind oftmals keine öffentlichen WCs vor Ort vorhanden und die Wege zu den nächsten öffentlichen Toiletten oftmals weiter. Hier sollte man abschätzen, ob man lieber eine günstige Nacht verbringt oder den nächsten Campingplatz für etwas mehr Komfort ansteuert.

Kompakte und praktische Trenntoilette: Die Trelino von meinetrenntoilette.de:

Das eigene WC

Eine Möglichkeit wäre auch ein eigenes Camping-WC (entweder auf Chemie-Bass wie das Porta Potti oder etwas umweltfreundlicher und praktischer in der Entsorgung mit einer Trenntoilette wie der Trelino). Eine Trenntoilette kann man auch selber bauen, wie erfahrt ihr hier…

Wenn man im Minicamper das WC nicht praktisch unterbringen kann, hilft ein kleines Popup-Duschzelt, das neben dem Auto aufgebaut wird und als WC-Zelt dient. Somit ist etwas Privatsphäre garantiert.

Der Eimer

Mehrere Firmen bieten auch einfache Klos aus Karton oder Kunststoff an. Notfalls tut’s natürlich auch ein einfacher Eimer mit Deckel aus dem Supermarkt oder Baumarkt, den man zuhause wieder ausleert. 

Der Wald und die Schaufel

Ist kein öffentliches WC, kein Restaurant, Rastplatz, etc. in der Nähe und das dringende Bedürfnis euch zu erleichtern überkommt euch, hilft eine kleine, leichte Schaufel, oder ein Klappspaten, um seine Ausscheidungen und Hinterlassenschaften im Wald zu vergraben. Gibt es keine Möglichkeit, eure Exkremente zu vergraben, nutzt vorhandene Steine zur Abdeckung oder eine einfache Tüte (ähnlich einer Tüte für Hundeexkremente!). Das Klopapier bitte nicht mit vergraben, sondern in einem kleinen Beutel sammeln und im nächsten Mülleimer entsorgen!

Und: Noch eine Bitte!

Verbringt die Nacht nur dort, wo es auch erlaubt ist! Und: Hinterlasst die Stell- oder Parkplätze so, wie ihr sie vorgefunden habt – oder sauberer. Der nächste wird sich freuen. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.